Was geschieht, wenn aus Utopien eine Wirklichkeit gebaut wird? Welche Überreste einer vergehenden Ordnung eignen sich als Material? Welche Idee, welche Matrix gewährleistet den Zusammenhalt? SKILLS durchleuchten diese Fragen anhand einer dichten Folge von szenischen Experimenten. Die beiden Protagonistinnen richten sich auf der zunächst leeren Bühne ein und scheinen einen exakten Plan zu verfolgen. In einer Atmosphäre der Vorbereitung, der steigenden Spannung, der permanenten Ankündigung entsteht ein Prozess des Wachstums und der Transformation: ein Tanz der Dinge, der die Gegenstände zum Klingen und die Verhältnisse in Bewegung bringt. SKILLS gehen an die Grenzen: zwischen Musik und Geräusch, zwischen Körper und Utopie, zwischen Versuch und Disziplin. Der Industrial der 80er Jahre, Adorno und der herrschende Zeitgeist verschränken sich in Objekten, Körpern und Sounds zu einer Landschaft.
„In DER AUFBAU benutzt das Performance-Duo SKILLS Alltagsgegenstände und Bewegung, um Musik zu produzieren. Damit ist ihnen eine smarte Erweiterung der männlichen Fricklergeste und eine originelle Verzahnung zwischen Tanzperformance und Konzert gelungen. Ein interessanter Abend über Utopie – zwischen künstlerischer Avantgarde der 20er Jahre, industrial noise und überbordender Materialschlacht.“ – Tsomou, Margarita MIZZY MAGAZINE Die Unmöglichkeit der Utopie (28.01.2013)
Fehér und Kretzschmar arbeiten mit vollem Körpereinsatz wie zwei Berserker, die sich in einem Steinbruch aus elektronischer Musik und hin und her geworfenen Requisiten bis zur Ekstase und Erschöpfung spielen. – Peter Sauer WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN Das Duo SKILLS zeigt DER AUFBAU (14.04.2013)
Credits:
Performance und Musik: Camilla Milena Fehér, Sylvi Kretzschmar
Dramaturgische Beratung: Bruno Listopad, Christoph Gurk
Tontechnik und musikalische Mitarbeit: Peta Devlin
Licht: Hans Leser
Kostüme: Nina Thorwart
Assistenz: Nina Klöckner
Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und der Rusch-Stiftung.
Dank an PACT Zollverein Essen.
Videodokumentation: Freddy
Fotos: Gianmarco Bresadola










